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Schreiben zur Selbsthilfe

“Das Erlebte schaut mich im Schreiben noch einmal an, mit einem anderen Blick”

So schreibt Herta Müller und vermutlich jeder, der schon einmal Tagebuch geschrieben hat, wird das bestätigen.

Besonders in belastenden Lebenssituationen kann es hilfreich sein und Trost und Ablenkung bieten, wenn die eigenen Gedanken zu Papier gebracht werden. Einfach den Stift aufs Blatt setzen und die Gedanken fließen lassen. Ganz ohne den Anspruch auf Perfektion, besondere Formulierungen oder ausgefeilte Satzkreationen. Einfach losschreiben. Es gibt kein richtig oder falsch. Alles, was Ihnen gerade durch den Kopf schwirrt rauslassen. Nur für Sie selbst.

Wie ist es Ihnen gestern während der Therapie ergangen? Was hat Sie gestört, welche Ängste sind aufgetreten? Das Gedankenkarussel anhalten und auf’s Papier fließen lassen. Sie werden sehen, wie befreiend und tröstlich das ist.

Sie sind so richtig wütend über die Situation, die Krankheit, Ihre Mitmenschen? Schreiben Sie einen Brief, in dem Sie ihre Wut rauslassen. Ein Brief, der nie abgeschickt wird, aber dennoch Erleichterung schafft.

Probieren Sie es aus! Seit längerem schon gibt es Angebote für gesundheitsförderndes Schreiben in kleinen Gruppen.

Auch ich bin Kursleiterin für kreatives und gesundheitsförderndes Schreiben und biete Workshops in diesem Bereich an, in denen wir miteinander kleine Texte zur Selbsthilfe schreiben, gemeinsam Worte finden, die uns über die schwere Zeit retten und zur Abwechslung mal ein angenehmes Lebensgefühl verschaffen.

Nehmen Sie Kontakt auf, wenn Sie Interesse haben!

“Lebensfreude Wort für Wort”