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Supportivtherapie

 

Bei der Supportivtherapie handelt es sich um unterstützende medikamentöse Maßnahmen, um bestimmte Symptome zu behandeln. Bei jeder Chemotherapie sind supportive Medikamente grundsätzlicher Bestandteil, um eine bessere Verträglichkeit der Therapie zu gewährleisten. So wird etwa bei allen Therapieschemata, deren Bestandteile Übelkeit und Erbrechen verursachen können, eine prophylaktische Antiemese (Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen) durchgeführt. Unter der Ägide der Deutschen Krebsgesellschaft wurden die sogenannten S-3 Leitlinien zur Supportivtherapie entwickelt, die in der Onkologie als Grundlage der Behandlung gilt.

Supporttivmaßnahmen richten sich also nicht gegen die Primärerkrankung, sondern gegen die Symptome, die durch die Krankheit oder die Therapie hervorgerufen werden.

In der Regel erhalten auch fast alle Therapiepatienten orale Supportivmedikamente, die zu Hause eingenommen werden sollen. Für die Verträglichkeit und den Erfolg der Therapie ist es von besonderer Bedeutung, dass Sie diese Medikamente nach den Vorgaben des Arztes oder des Pflegepersonals, auch wirklich einnehmen.

Sollten Sie den Eindruck haben, dass diese Medikamente nicht den gewünschten Erfolg erzielen oder nicht gut vertragen werden, wenden Sie sich an Ihre Behandlungseinheit, um eine Alternative zu besprechen.